Strukturell in der Wissenschaft benachteiligt werden Frauen auch heute noch. Bild: pixabay

Dem Hochschulpakt mangelt es an Geschlechtergerechtigkeit, beklagte die Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen e.V (bukof). In einem offenen Brief forderten die Frauenbeauftragten deshalb Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz auf, auch das Thema Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen bei den Neuverhandlungen zum Hochschulpakt auf die Agenda zu setzen. mehr...

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Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten der 160 deutschen Börsenunternehmen ist in den letzten Jahren auf 30 Prozent gestiegen, jedoch finden sich nur 8,8 Prozent Frauen in den Vorständen wieder. Dies ermittelte die Studie „Die Macht hinter den Kulissen“ der AllBright Stiftung. mehr...

Eva Letternbauer, frauenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion Bayern, links (Bild: Stefan M. Prager) und Dr. Simone Strohmayr, frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Bayern (Bild: bayernspd-landtag.de)

Obwohl die Gesetzentwürfe zur gesetzlichen Paritätsregelung der Grünen-Fraktion (Drs. 18/206) und der SPD-Fraktion (Drs. 18/51) am 2. April in zweiter Lesung im Bayerischen Landtag scheiterten, haben die frauenpolitischen Sprecherinnen beider Fraktionen gegenüber dem zwd-POLITIKMAGAZIN angekündigt, das Thema Parität im Parlament weiter voranzutreiben. mehr...

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung vom Juni 2017, Quelle Bild: BMFSFJ

„Welche Weichen müssen wir jetzt stellen, damit die Digitalisierung Frauen und Männern gleiche Chancen eröffnet?" Diese Fragestellung hat Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) dem 3. Gleichstellungsbericht vorangestellt. Am vergangenen Freitag hat sie eine elfköpfige Kommission berufen, die diesen Bericht bis zum Herbst 2020 erarbeiten soll. mehr...

zwd-Chefredakteurin Dagmar Schlapeit-Beck

Der Bundestag hat am 21.03.2019, das sog. Starke-Familien-Gesetz – StaFamG zur Neugestaltung des Kinderzuschlags und des Bildungs- und Teilhabepakets verabschiedet. Mit den Stimmen der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion verabschiedete das Parlament den Gesetzentwurf der Bundesregierung in der vom Familienausschuss geänderten Fassung gegen das Votum der FDP- und der Linksfraktion. Bündnis 90/Die Grünen und die AfD enthielten sich der Stimme. mehr...

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​Wie auch im letzten Jahr wurde am 18. März im Rahmen des Equal Pay Day an die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern erinnert. Während der sogenannte Gender Pay Gap in Deutschland laut Angaben des Statistischen Bundesamtes DESTATIS unverändert bei 21 Prozent liegt, hat eine Studie der gewerkschaftseigenen Hans-Böckler-Stiftung zudem herausgefunden, dass innerhalb der deutschen Bundesländer die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Bezahlung stark variieren. mehr...

Freuen sich, dass der DigitalPakt die letzte parlamentarische Hürde genommen hat (v.l.n.r.): Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD), Kultusministerin Susanne Eisermann (CDU, Baden-Württemberg), Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und Prof. Alexander Lorz (CDU), amtierender Präsident der Kultusministerkonferenz und hessischer Kultusminister. Bild von der Bundespressekonferenz am 15. März (c/zwd)

Vom kommenden Schuljahr an können Schulen in Deutschland auf den Geldsegen aus dem DigitalPakt hoffen. Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat hatte mit seiner einstimmigen Zustimmung zur Neufassung des Grundgesetzartikels 104c den Weg hierfür freigemacht. Nach Angaben von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) stehen hierfür dieses Jahr bereits 720 Millionen Euro bereit. mehr...

Innenansicht des Maxilianeums:  der Bayerischer Landtag - Bild: Wikimedia.org

Grüne und SPD sind mit ihren getrennt eingebrachten Vorlagen zur Änderung des Landeswahlgesetzes am Widerstand von CSU, Freien Wählern und FDP sowie AfD bereits im zuständigen Verfassungsausschuss des bayerischen Landtags gescheitert. Sie hatten damit eine paritätische Besetzung im Maximilianeum und somit die tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen im Wahlrecht durchzusetzen versucht. mehr...

Aus dem ZWD Portal

Foto: Yan Krukau @ Pexels.

Beschluss des Bundesverfassungsgerichts : BAföG: Kein grundrechtlicher Anspruch auf Existenzminimum

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) sieht den Staat nicht in der Pflicht, das Existenzminimum von Studierenden zu gewährleisten - Die Höhe der Ausbildungsförderung sei keine rechtliche Fragestellung, sondern basiere auf einer politische Entscheidung. Die GEW, das Deutsche Studierendenwerk DSW und der freie Zusammenschluss von Student*innenschaften fzs verlangen von der Bundesregierung nun Entscheidungen zugunsten der Studierenden. mehr...

STARK-WATZINGERS NEUES WISSENSCHAFTSZEITVERTRAGSGESETZ IN ERSTER LESUNG : SPD und Grüne lassen WissZeitVG-Entwurf abblitzen

Der Regierungsentwurf von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) hat nach dem Bundesrat auch in der ersten Lesung im Bundestag herbe Kritik erfahren. Selbst Sprecher:innen der Koalitionsfraktionen von SPD und Grünen haben klargestellt, dass der Gesetzentwurf in der vorliegenden Form nicht zustimmungsfähig ist. mehr...

© Mikhail Nilov / Pexels

BERICHT DER GWK: „GLEICHSTELLUNGSMONITOR WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG“ : Je höher die Besoldungsstufe, desto weniger Geschlechterparität

Die Geschlechterunterschiede auf den höchsten Ebenen des Wissenschaftssystems sind groß und der Frauenanteil an Professuren und Führungspositionen steigt nur schleppend. Das ergab der „Gleichstellungsmonitor Wissenschaft und Forschung“. Demnach zeigt die Datenlage, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern eine der großen Herausforderungen für die Qualität und die internationale Konkurrenzfähigkeit des deutschen Wissenschafts- und Forschungssystems bleibe. mehr...

Bildquelle: Lisa Fotios @ Pexels.

FRAUENHAUS-STATISTIK 2023 : Es fehlen 14.000 Frauenhaus-Plätze

2023 standen in Deutschland rund 7.700 Frauenhausplätze zur Verfügung. Nach der Istanbul-Konvention zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt, zu der sich Deutschland 2018 verpflichtete, war der Gesamtbedarf von 21.000 Plätzen damit gerade einmal zu einem Drittel abgedeckt. Das geht aus der Frauenhaus-Statistik 2023 des Frauenhauskoordinierung e. V. (FHK) hervor, die am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde. Der Verein verlangt eine schnelle Umsetzung des versprochenen Gewaltschutzgesetzes. mehr...

© Juliane Sonntag/BMFSJ

NEUER KINDER- UND JUGENDBERICHT (UPDATE) : Mehr Teilhabe junger Menschen stärkt die Demokratie

Zwei Tage vor dem Weltkindertag am 20. September hat die Bundesregierung den 17. Kinder- und Jugendbericht dem Bundestag zugeleitet. Der Bericht skizziert auf 600 Seiten die zwiespältige Situation von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Er zeigt auf, dass junge Menschen mit ihrer grundsätzlich positiven Zukunftszuversicht oft allein gelassen werden. Insofern erleidet die Politik bei dieser Altersgruppe einen Vertrauensverlust. Der Bericht, der seit dem 18. September dem Bundestag (Drs.20/12900) vorliegt, wird in jeder Legislaturperiode des Bundestages einmal aufgelegt . mehr...

Erste Lesung des BHH-Etats 30. Am Redepult: Ministerin Stark-Watzinger

BUNDESHAUSHALT 2025 | FÜR BILDUNG UND FORSCHUNG : Globale Minderausgabe und Umschichtung weckt Zweifel an Steigerung des BMBF-Etats

Am 12. September hat der Bundestag den Einzelplan 30 (BMBF) in erster Lesung beraten. Neben dem üblichen Schlagabtausch zwischen Regierungsmehrheit und Opposition wurde in den verschiedenen Redebeiträgen aus dem Regierungslager deutlich, dass der Regierungsentwurf die Ampel-Fraktionen noch nicht zufriedenstellt. Die der 105-minütigen Debatte, die hier nachgezeichnet wird, lässt erkennen, wo die Parlamentarier der SPD und Grünen Veränderungsbedarf angemeldet haben. mehr...

Stark-Watzinger und Ihr Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Brandenburg am 10. Sempember im Bundestagsbildungsausschuss (Livestream BTG)

FÖRDERMITTEL-AFFÄRE : Stark-Watzinger bleibt schweigsam

„Es gibt mir die Möglichkeit, einige Dinge klarzustellen.“ Mit diesen Worten begann Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger ihr einleitendes Statement in der Sondersitzung des Bundestagsausschusses für Bildung und Forschung am 10. September. Der Ausschuss hatte sie geladen, um Antworten auf unbeantwortete Fragen zu Abläufen in ihrem MInisterium im Zusammenhang mit der Fördermittelaffäre zu erhalten. Tatsächlich begnügte sich die Ministerin mit der Wiederholung bekannter Sachverhalte, die "aufgeklärt" seien. Ohne einen Untersuchungsausschuss werde nicht mehr zu erfahren sein, resümierten die mit den Antworten unzufriedenen Parlamentarier:innen. mehr...