30. April 2020
(ticker/ig).
Enttäuscht haben Bildungs- und Elternverbände darauf reagiert, dass die Regierungschef*innen des Bundes und der Länder ihre Beratungen über das Rahmenkonzept der Kultusministerkonferenz auf den 6. Mai vertagt haben. Sie kritisieren, dass die Schulen bereits am 4. Mai geöffnet werden sollen, ohne jedoch das KMK-Konzept zu kennen. mehr...
25. April 2020
(ig).
In einem offenen Brief haben sich am 20. April namhafte Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten an die Kultusministerkonferenz mit der Forderung gewandt, bei der Schulöffnung vorrangig den Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lebensverhältnissen den Schulbesuch zu ermöglichen. Denn gerade auf sie wirke sich die Corona-Krise besonders schwerwiegend aus. Es bestehe die Gefahr, dass sie weiter abgehängt werden. Der offene Brief im Wortlaut: mehr...
23. April 2020
(ig).
Mit einem Kompromiss haben die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD am frühen Donnerstagmorgen ihre Beratungen abgeschlossen. Das Ergebnis: Für Kurzarbeiter*innen soll es ab dem vierten Monat eine finanzielle Aufstockung geben. Auch Schüler*innen, die zu Hause lernen müssen, aber nicht über eine ausreichende Ausstattung verfügen, soll geholfen werden. Studierende ohne Job gehen leer aus. mehr...
17. Februar 2020
(ug).
Eine neue Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG) soll Weiterbildungen für die berufliche Karriere noch attraktiver machen. Der Bundestag stimmte am Freitag mit breiter Mehrheit in zweiter und dritter Lesung für die vierte Novelle des AFBG. mehr...
20. Januar 2020
(zwd).
Angesichts der Vielzahl von frauen- und bildungspolitischen Themen haben wir uns entschlossen, auf allen 32 Seiten dieser Digital-Ausgabe Nr. 2-2019 frauenpolitische Themen in den Mittelpunkt zu rücken. Dies ist nicht zuletzt der Beilage „Chancen.Gleichheit & Politik“ geschuldet, mit der wir den frauenpolitisch unzulänglichen Lebenslagenbericht der Bundesregierung exklusiv durch eine Übersicht über relevanten Fakten zu Lage von Frauen ergänzt haben. mehr...
19. Januar 2020
(ig).
Bei der Bundestagsdebatte unter der Überschrift "Mehr Frauen in den Bundestag" ist am 16. Januar deutlich geworden, dass die Chancen für ein Paritätsgesetz auf Bundesebene nur sehr gering sind. Selbst der von allen Fraktionssprecherinnen unterstützte Anspruch, dass in den nächsten Bundestag deutlich mehr Frauen einziehen sollten, scheitert bisher an der Ablehnung entsprechender gesetzgeberischer Maßnahmen durch CDU/CSU und FDP sowie AfD. mehr...
Redaktion und Verlag der zwd-Mediengruppe sind zum 31.12.2919 umgezogen; die Büropause ist zu Ende und wir sind wieder arbeitsfähig. Die Redaktion befindet sich jetzt im Kurt-Schumacher-Haus in der Müllerstraße 163, 13353 Berlin, die Verlagsanschriften (zwd-Verlags-GmbH und zwd-Medien-GmbH) lauten Friedenstraße 16, 10249 Berlin. Verlag und Redaktion sind per Mail und auch telefonisch erreichbar. Hier finden Sie unsere Anschriften. mehr...
18. Dezember 2019
(jt).
Der Global Gender Gap Report attestierte Deutschland gleichstellungspolitischen Fortschritt. Zum ersten Mal seit 2007 steigt die Bundesrepublik wieder in die Top 10 auf, noch im Vorjahr lag sie auf Platz 14. Der jährlich erscheinende Report des Weltwirtschaftsforums (WEF) vermerkte besonders Verbesserungen im Bereich des Frauenmachtanteils in der Politik. mehr...
12. Dezember 2019
(ig/jt).
In einem Positionspapier zur Gleichstellung hat die SPD-Bundestagsfraktion erneut die Bedeutung der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen ressortübergreifenden Gleichstellungsstrategie sowie der Errichtung eines Bundesinstituts für Gleichstellung herausgestellt. Die SPD-Bundestagsfraktion hat das Papier am 10. Dezember beschlossen. mehr...
12. Dezember 2019
(ig/jt).
Vor fünf Jahren beschloss das Bundeskabinett eine Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände der börsennotierten sowie der Mitbestimmung unterliegenden Unternehmen. Die Quote wirkt bei den Aufsichtsräten der aktuell betroffenen 105 Unternehmen, nicht jedoch für deren Vorstände. mehr...
11. Dezember 2019
(jt).
Wie steht es um die Einführung eines Gesetzes zur Geschlechterparität auf Bundesebene? Anlässlich der Veranstaltung „Länderforum Parität“ des Deutschen Frauenrates und der Europäischen Frauenakademie (EAF) Berlin gaben die Vertreterinnen des überfraktionellen Bündnisses am Montag ein Update. Einig sind zeigte sich die Fraktionssprecherinnen darin, dass der Frauenanteil im nächsten Bundestag deutlich erhöht werden muss. mehr...
6. Dezember 2019
(zwd).
Die Bauhaus-Geschichte und die Ausstellungen der Nationalgalerie waren und sind bisher eine Präsentation der männlichen Stars. Nun sollen die Frauen, die ebenso Maßstäbe für Kunst und Design gesetzt haben, sichtbar gemacht werden. Die vergessenen Kunstwerke von Frauen vor 1919 in der Alten Nationalgalerie sind ebenso wie die vergessenen Bauhausfrauen unser Thema. mehr...
6. Dezember 2019
(jt).
Besonders armutsgefährdet sind in Deutschland Frauen, die in Bremen leben (21,6 Prozent) oder zwischen 18 und 25 Jahren alt sind (26,3 Prozent). Dies teilte die Bundesregierung am Donnerstag mit. mehr...
4. Dezember 2019
(jt).
Die Vorsorgechancen von Darmkrebs-Betroffenen werden stark vom Geschlecht beeinflusst. Denn bei der Tumorerkrankung gibt es erhebliche geschlechterspezifische Unterschiede bei Erkrankungshäufigkeit und -alter. Da erkrankte Frauen häufig älter sind als Männer, fordert die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), den Vorsorgezeitraum über das 75. Lebensjahr hinaus zu verlängern. mehr...
3. Dezember 2019
(jt).
Unter dem Titel „In gemeinsamer Verantwortung. Politik für, mit und von Jugend“ greift neue Jugendstrategie Themen wie bedarfsgerechter Nahverkehr, schnelles Internet, bezahlbare Mieten und wirksamer Klimaschutz auf. mehr...
31. Januar 2025 (ug). An Schulen und Universitäten häufen sich seit Oktober 2023, dem Gaza-Krieg und studentischen Protesten antisemitische Vorfälle: Anfeindungen, Beleidigungen bis hin zu tätlichen Übergriffen. Gegen den von SPD, Grünen, Union und FDP durch den Bundestag gebrachten Antrag, der für jüdische Schüler:innen, Studierende, Dozent:innen sicheres, angstfreies Lernen und Lehren gewährleisten soll, formiert sich jedoch Kritik. Forscher:innen
und Linke bemängeln die Maßnahmen als autoritär, sehen
Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie bedroht. mehr...
31. Januar 2025 (no). Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat die Gespräche mit SPD und Grünen über ihren eigenen Gesetzentwurf zum Opferschutz (Drs. 20/12085) abgebrochen. Der Entwurf, der bereits im Sachverständigenhearing (am 4.12.2024) auf erhebliche Kritik gestoßen war, wird gemäß Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses nun zur Ablehnung empfohlen. Im Ausschuss erfolgte das Votum mit den Stimmen der Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP sowie der Gruppe Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der CDU/CSU bei Stimmenthaltung der Fraktion der AfD. Die Gesetzesvorlage soll heute Nachmittag im Bundestag abschließend beraten werden. Die Verhandlungsführer:innen der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Wiese und Sonja Eichwede haben den Abbruch der Gespräche bedauert und ihre weitere Bereitschaft zur Fortsetzung des Dialogs mit der Opposition zum Opferschutz betont. mehr...
30. Januar 2025 (ug). Schulen und Universitäten sollten Orte der friedlichen Debatte, des offenen Meinungsaustausches sein. Doch seit Oktober 2023, dem Gaza-Krieg und studentischen Protesten häufen sich antisemitische Vorfälle: Anfeindungen, Beleidigungen bis zu tätlichen Übergriffen. Ein breites Bündnis aus SPD, Grünen, Union, FDP hat nun einen Antrag mit dem Ziel durch den Bundestag gebracht, für jüdische Schüler:innen, Studierende, Dozent:innen sicheres, angstfreies Lernen und Lehren zu gewährleisten.
mehr...
29. Januar 2025 (no/ig). Der Bundestag wird das „Gesetz für ein verlässliches Hilfesystem bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt“ am morgigen Freitag (31.01.2025, Stand jetzt 14:40 Uhr) in 3. Lesung abschließend beraten. Die Verabschiedung gilt nach der Einigung zwischen SPD, Grünen und CDU/CSU als sicher. In einer gemeinsamen Erklärung der drei Bundestagsfraktionen wird die Einigung als historischer Schulterschluss und Paradigmenwechsel gewürdigt. Erstmals gibt es nun eine Frauenhausfinanzierung, denn eingeschlossen in die Regelung sind auch eine Bundesförderung in Höhe von 2,6 Milliarden sowie ein Rechtsanspruch auf Schutzplätze und Beratung. mehr...
29. Januar 2025 (no/ig). SPD, Grüne und CDU/CSU haben sich nach langen zähen Verhandlungen im Bundestag auf eine Verabschiedung des „Gesetzes für ein verlässliches Hilfesystem bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt“ geeinigt. In einer gemeinsamen Erklärung der Verhandlungsführerinnen der drei Bundestagsfraktionen wird die Einigung als historischer Schulterschluss und Paradigmenwechsel gewürdigt. Erstmals gibt es nun eine Frauenhausfinanzierung, denn eingeschlossen in die Regelung sind auch eine Bundesförderung in Höhe von 2,6 Milliarden sowie ein Rechtsanspruch auf Schutzplätze und Beratung. mehr...
29. Januar 2025 (no/ig). SPD, Grüne und CDU/CSU haben sich nach langen zähen Verhandlungen im Bundestag auf eine Verabschiedung des „Gesetzes für ein verlässliches Hilfesystem bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt“ geeinigt. In einer gemeinsamen Erklärung der Verhandlungsführerinnen der drei Bundestagsfraktionen wird die Einigung als historischer Schulterschluss und Paradigmenwechsel gewürdigt. Erstmals gibt es nun eine Frauenhausfinanzierung, denn eingeschlossen in die Regelung sind auch eine Bundesförderung in Höhe von 2,6 Milliarden sowie ein Rechtsanspruch auf Schutzplätze und Beratung. mehr...
28. Januar 2025 (no). Die Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) hat in einer Stellungnahme anlässlich einer Sachverständigenanhörung am 27. Januar im Bundestagsausschuss FSFJ begrüßt, dass mit den vorliegenden Gesetzentwürfen zum Gewalthilfegesetz ein Paradigmenwechsel in der bundesdeutschen Gesetzgebung zugunsten der Verstetigung von Hilfen für alle von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder eingeleitet wird: Eine bundesgesetzliche Regelung zur Mitfinanzierung Frauenhäuser hat die GesCh seit Jahrzehnten befürwortet. mehr...