In einem offenen Brief haben sich am 20. April namhafte Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten an die Kultusministerkonferenz mit der Forderung gewandt, bei der Schulöffnung vorrangig den Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lebensverhältnissen den Schulbesuch zu ermöglichen. Denn gerade auf sie wirke sich die Corona-Krise besonders schwerwiegend aus. Es bestehe die Gefahr, dass sie weiter abgehängt werden. Der offene Brief im Wortlaut: mehr...

Saska Esken: Hilfen für bedürftige Schüler*innen

Mit einem Kompromiss haben die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD am frühen Donnerstagmorgen ihre Beratungen abgeschlossen. Das Ergebnis: Für Kurzarbeiter*innen soll es ab dem vierten Monat eine finanzielle Aufstockung geben. Auch Schüler*innen, die zu Hause lernen müssen, aber nicht über eine ausreichende Ausstattung verfügen, soll geholfen werden. Studierende ohne Job gehen leer aus. mehr...

Bevölkerungsentwicklung in Deutschland - Bild: zwd

Angesichts der Vielzahl von frauen- und bildungspolitischen Themen haben wir uns entschlossen, auf allen 32 Seiten dieser Digital-Ausgabe Nr. 2-2019 frauenpolitische Themen in den Mittelpunkt zu rücken. Dies ist nicht zuletzt der Beilage „Chancen.Gleichheit & Politik“ geschuldet, mit der wir den frauenpolitisch unzulänglichen Lebenslagenbericht der Bundesregierung exklusiv durch eine Übersicht über relevanten Fakten zu Lage von Frauen ergänzt haben. mehr...

Abstimmung über "Mehr Frauen im Bundestag": Koalitionsmehrheit votierte für Federführung des Innenausschusses

Bei der Bundestagsdebatte unter der Überschrift "Mehr Frauen in den Bundestag" ist am 16. Januar deutlich geworden, dass die Chancen für ein Paritätsgesetz auf Bundesebene nur sehr gering sind. Selbst der von allen Fraktionssprecherinnen unterstützte Anspruch, dass in den nächsten Bundestag deutlich mehr Frauen einziehen sollten, scheitert bisher an der Ablehnung entsprechender gesetzgeberischer Maßnahmen durch CDU/CSU und FDP sowie AfD. mehr...

Redaktion und Verlag der zwd-Mediengruppe sind zum 31.12.2919 umgezogen; die Büropause ist zu Ende und wir sind wieder arbeitsfähig. Die Redaktion befindet sich jetzt im Kurt-Schumacher-Haus in der Müllerstraße 163, 13353 Berlin, die Verlagsanschriften (zwd-Verlags-GmbH und zwd-Medien-GmbH) lauten Friedenstraße 16, 10249 Berlin. Verlag und Redaktion sind per Mail und auch telefonisch erreichbar. Hier finden Sie unsere Anschriften. mehr...

Die Diskussionsrunde: Nicole Bauer (FDP), Cornelia Möhring (Die LINKE), Moderatorin Dr. Anja Nordmann (Geschäftsführerin Deutscher Frauenrat), Ulle Schauws (Bündnis 90/Die Grünen), Josephine Ortleb (SPD) und Yvonne Magwas (CDU/CSU), v.l.n.r. - Bild: zwd

Wie steht es um die Einführung eines Gesetzes zur Geschlechterparität auf Bundesebene? Anlässlich der Veranstaltung „Länderforum Parität“ des Deutschen Frauenrates und der Europäischen Frauenakademie (EAF) Berlin gaben die Vertreterinnen des überfraktionellen Bündnisses am Montag ein Update. Einig sind zeigte sich die Fraktionssprecherinnen darin, dass der Frauenanteil im nächsten Bundestag deutlich erhöht werden muss. mehr...

Das Bildnis der Henriette Herz (1778) gemalt von Anna Dorothea Therbusch - Bild: zwd

Die Bauhaus-Geschichte und die Ausstellungen der Nationalgalerie waren und sind bisher eine Präsentation der männlichen Stars. Nun sollen die Frauen, die ebenso Maßstäbe für Kunst und Design gesetzt haben, sichtbar gemacht werden. Die vergessenen Kunstwerke von Frauen vor 1919 in der Alten Nationalgalerie sind ebenso wie die vergessenen Bauhausfrauen unser Thema. mehr...

Bild: AdobeStock/sawitreelyaon

Die Vorsorgechancen von Darmkrebs-Betroffenen werden stark vom Geschlecht beeinflusst. Denn bei der Tumorerkrankung gibt es erhebliche geschlechterspezifische Unterschiede bei Erkrankungshäufigkeit und -alter. Da erkrankte Frauen häufig älter sind als Männer, fordert die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), den Vorsorgezeitraum über das 75. Lebensjahr hinaus zu verlängern. mehr...

Aus dem ZWD Portal

Parlament rät zu Schulklassenbesuchen von Holocaust-Gedenkstätten. - Bild: pixabay/ Jordan Holiday

ANTISEMITISMUS UND ISRAELFEINDLICHKEIT AN SCHULEN UND HOCHSCHULEN [UPDATE] : Forschung kritisiert Antrag zum Schutz jüdischer Lernender

An Schulen und Universitäten häufen sich seit Oktober 2023, dem Gaza-Krieg und studentischen Protesten antisemitische Vorfälle: Anfeindungen, Beleidigungen bis hin zu tätlichen Übergriffen. Gegen den von SPD, Grünen, Union und FDP durch den Bundestag gebrachten Antrag, der für jüdische Schüler:innen, Studierende, Dozent:innen sicheres, angstfreies Lernen und Lehren gewährleisten soll, formiert sich jedoch Kritik. Forscher:innen und Linke bemängeln die Maßnahmen als autoritär, sehen Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie bedroht. mehr...

CDU/CSU-GESETZENTWURF FÄLLT IM AUSSCHUSS DURCH : Keine Einigung über den Opferschutz

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat die Gespräche mit SPD und Grünen über ihren eigenen Gesetzentwurf zum Opferschutz (Drs. 20/12085) abgebrochen. Der Entwurf, der bereits im Sachverständigenhearing (am 4.12.2024) auf erhebliche Kritik gestoßen war, wird gemäß Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses nun zur Ablehnung empfohlen. Im Ausschuss erfolgte das Votum mit den Stimmen der Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP sowie der Gruppe Die Linke gegen die Stimmen der Fraktion der CDU/CSU bei Stimmenthaltung der Fraktion der AfD. Die Gesetzesvorlage soll heute Nachmittag im Bundestag abschließend beraten werden. Die Verhandlungsführer:innen der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Wiese und Sonja Eichwede haben den Abbruch der Gespräche bedauert und ihre weitere Bereitschaft zur Fortsetzung des Dialogs mit der Opposition zum Opferschutz betont. mehr...

Parlament rät zu Schulklassenbesuchen von Holocaust-Gedenkstätten. - Bild: pixabay/ Jordan Holiday

ANTISEMITISMUS UND ISRAELFEINDLICHKEIT AN SCHULEN UND HOCHSCHULEN : Diskurs für alle: Parlament möchte jüdische Lernende besser schützen

Schulen und Universitäten sollten Orte der friedlichen Debatte, des offenen Meinungsaustausches sein. Doch seit Oktober 2023, dem Gaza-Krieg und studentischen Protesten häufen sich antisemitische Vorfälle: Anfeindungen, Beleidigungen bis zu tätlichen Übergriffen. Ein breites Bündnis aus SPD, Grünen, Union, FDP hat nun einen Antrag mit dem Ziel durch den Bundestag gebracht, für jüdische Schüler:innen, Studierende, Dozent:innen sicheres, angstfreies Lernen und Lehren zu gewährleisten. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN, Bundestag aktuell

3: LESUNG NACH EINIGUNG ZWISCHEN SPD, GRÜNEN UND CDU/CSU : „Historischer Schulterschluss“:
Gewalthilfegesetz am Freitag im Bundestag (UPDATE!)

Der Bundestag wird das „Gesetz für ein verlässliches Hilfesystem bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt“ am morgigen Freitag (31.01.2025, Stand jetzt 14:40 Uhr) in 3. Lesung abschließend beraten. Die Verabschiedung gilt nach der Einigung zwischen SPD, Grünen und CDU/CSU als sicher. In einer gemeinsamen Erklärung der drei Bundestagsfraktionen wird die Einigung als historischer Schulterschluss und Paradigmenwechsel gewürdigt. Erstmals gibt es nun eine Frauenhausfinanzierung, denn eingeschlossen in die Regelung sind auch eine Bundesförderung in Höhe von 2,6 Milliarden sowie ein Rechtsanspruch auf Schutzplätze und Beratung. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN, Bundestag aktuell

EINIGUNG ZWISCHEN SPD, GRÜNEN UND CDU/CSU : „Historischer Schulterschluss“:
Einigung auf Gewalthilfegesetz

SPD, Grüne und CDU/CSU haben sich nach langen zähen Verhandlungen im Bundestag auf eine Verabschiedung des „Gesetzes für ein verlässliches Hilfesystem bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt“ geeinigt. In einer gemeinsamen Erklärung der Verhandlungsführerinnen der drei Bundestagsfraktionen wird die Einigung als historischer Schulterschluss und Paradigmenwechsel gewürdigt. Erstmals gibt es nun eine Frauenhausfinanzierung, denn eingeschlossen in die Regelung sind auch eine Bundesförderung in Höhe von 2,6 Milliarden sowie ein Rechtsanspruch auf Schutzplätze und Beratung. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN, Bundestag aktuell

EINIGUNG ZWISCHEN SPD, GRÜNEN UND CDU/CSU : „Historischer Schulterschluss“:
Einigung auf Gewalthilfegesetz

SPD, Grüne und CDU/CSU haben sich nach langen zähen Verhandlungen im Bundestag auf eine Verabschiedung des „Gesetzes für ein verlässliches Hilfesystem bei geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt“ geeinigt. In einer gemeinsamen Erklärung der Verhandlungsführerinnen der drei Bundestagsfraktionen wird die Einigung als historischer Schulterschluss und Paradigmenwechsel gewürdigt. Erstmals gibt es nun eine Frauenhausfinanzierung, denn eingeschlossen in die Regelung sind auch eine Bundesförderung in Höhe von 2,6 Milliarden sowie ein Rechtsanspruch auf Schutzplätze und Beratung. mehr...

GESELLSCHAFT CHANCENGLEICHHEIT:
PLÄDOYER FÜR GEWALTHILFEGESETZ
: „Auskömmliche Finanzierung
zur Verdreifachung von
Frauenhausplätzen“

Die Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) hat in einer Stellungnahme anlässlich einer Sachverständigenanhörung am 27. Januar im Bundestagsausschuss FSFJ begrüßt, dass mit den vorliegenden Gesetzentwürfen zum Gewalthilfegesetz ein Paradigmenwechsel in der bundesdeutschen Gesetzgebung zugunsten der Verstetigung von Hilfen für alle von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder eingeleitet wird: Eine bundesgesetzliche Regelung zur Mitfinanzierung Frauenhäuser hat die GesCh seit Jahrzehnten befürwortet. mehr...