Bevölkerungsentwicklung in Deutschland - Bild: zwd

Angesichts der Vielzahl von frauen- und bildungspolitischen Themen haben wir uns entschlossen, auf allen 32 Seiten dieser Digital-Ausgabe Nr. 2-2019 frauenpolitische Themen in den Mittelpunkt zu rücken. Dies ist nicht zuletzt der Beilage „Chancen.Gleichheit & Politik“ geschuldet, mit der wir den frauenpolitisch unzulänglichen Lebenslagenbericht der Bundesregierung exklusiv durch eine Übersicht über relevanten Fakten zu Lage von Frauen ergänzt haben. mehr...

Abstimmung über "Mehr Frauen im Bundestag": Koalitionsmehrheit votierte für Federführung des Innenausschusses

Bei der Bundestagsdebatte unter der Überschrift "Mehr Frauen in den Bundestag" ist am 16. Januar deutlich geworden, dass die Chancen für ein Paritätsgesetz auf Bundesebene nur sehr gering sind. Selbst der von allen Fraktionssprecherinnen unterstützte Anspruch, dass in den nächsten Bundestag deutlich mehr Frauen einziehen sollten, scheitert bisher an der Ablehnung entsprechender gesetzgeberischer Maßnahmen durch CDU/CSU und FDP sowie AfD. mehr...

Redaktion und Verlag der zwd-Mediengruppe sind zum 31.12.2919 umgezogen; die Büropause ist zu Ende und wir sind wieder arbeitsfähig. Die Redaktion befindet sich jetzt im Kurt-Schumacher-Haus in der Müllerstraße 163, 13353 Berlin, die Verlagsanschriften (zwd-Verlags-GmbH und zwd-Medien-GmbH) lauten Friedenstraße 16, 10249 Berlin. Verlag und Redaktion sind per Mail und auch telefonisch erreichbar. Hier finden Sie unsere Anschriften. mehr...

Die Diskussionsrunde: Nicole Bauer (FDP), Cornelia Möhring (Die LINKE), Moderatorin Dr. Anja Nordmann (Geschäftsführerin Deutscher Frauenrat), Ulle Schauws (Bündnis 90/Die Grünen), Josephine Ortleb (SPD) und Yvonne Magwas (CDU/CSU), v.l.n.r. - Bild: zwd

Wie steht es um die Einführung eines Gesetzes zur Geschlechterparität auf Bundesebene? Anlässlich der Veranstaltung „Länderforum Parität“ des Deutschen Frauenrates und der Europäischen Frauenakademie (EAF) Berlin gaben die Vertreterinnen des überfraktionellen Bündnisses am Montag ein Update. Einig sind zeigte sich die Fraktionssprecherinnen darin, dass der Frauenanteil im nächsten Bundestag deutlich erhöht werden muss. mehr...

Das Bildnis der Henriette Herz (1778) gemalt von Anna Dorothea Therbusch - Bild: zwd

Die Bauhaus-Geschichte und die Ausstellungen der Nationalgalerie waren und sind bisher eine Präsentation der männlichen Stars. Nun sollen die Frauen, die ebenso Maßstäbe für Kunst und Design gesetzt haben, sichtbar gemacht werden. Die vergessenen Kunstwerke von Frauen vor 1919 in der Alten Nationalgalerie sind ebenso wie die vergessenen Bauhausfrauen unser Thema. mehr...

Bild: AdobeStock/sawitreelyaon

Die Vorsorgechancen von Darmkrebs-Betroffenen werden stark vom Geschlecht beeinflusst. Denn bei der Tumorerkrankung gibt es erhebliche geschlechterspezifische Unterschiede bei Erkrankungshäufigkeit und -alter. Da erkrankte Frauen häufig älter sind als Männer, fordert die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), den Vorsorgezeitraum über das 75. Lebensjahr hinaus zu verlängern. mehr...

Josephine Ortleb (SPD) bei ihrer Rede am Donnerstag im Bundestag. - Bild: zwd

„2020 - ein Jahr der Gleichstellung“ verkündete Josephine Ortleb (SPD) anlässlich der Bundestagsdebatte zum Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Der vorliegende Einzelplan 17 würde die ersten Seiten für ein neues, gleichstellungspolitisches Kapitel bereits füllen. Doch tatsächlich setzten wenige weitere Parlamentarier*innen in ihren Reden einen wirklichen Schwerpunkt auf die Gleichstellungspolitik. mehr...

Bild: zwd

Vor 40 Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen den ersten weltweiten Völkerrechtsvertrag zu Frauenrechten. Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) lud am Mittwoch anlässlich des Jubiläums der Frauenrechtskonvention (CEDAW - Convention of the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women) zur Dialogveranstaltung „Mit Recht zur Gleichstellung“ in die Landesvertretung Niedersachsen in Berlin ein. mehr...

Aus dem ZWD Portal

KMK UND BMBF IM STREIT ÜBER DIE FINANZIERUNG DES DIGITALPAKTS 2.0 : Stark-Watzinger pocht auf "originäre Zuständigkeit" der Länder

Ein brisanter Briefwechsel zwischen der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, der saarländischen Kultusministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) und der Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) legt offen, wie aktuell um die konkrete Finanzierung des Digitalpakts 2.0 gepokert wird. Beide Seiten verlangen von der jeweils anderen Seite die Klarstellung, wie viele Mittel sie für die Weiterführung des Digitalpakts Schule – in den Haushalten 2025 des Bundes einerseits, der Länder andererseits – eingestellt haben. Einstweilen gibt es weder von Bundesseite noch von den Ländern „frisches Geld“. mehr...

STARTCHANCENPROGRAMM, GANZTAGSAUSBAU; KITAAUSBAU : Endlich mal positive Nachrichten aus der Ampel

Gleich mit drei Erfolgserlebnissen können die zuletzt von öffentlicher Kritik stark gebeutelten Bundesministerinnen Lisa Paus (BMFSFJ) und Bettina Stark-Watzinger (BMBF) am Ende der parlamentarischen Sommerpause des Bundestages aufwarten. Nach dem Startchancenprogramm kann nun auch das Investitionsprogramm Ganztagsausbau anlaufen: Ab 23. August besteht in allen 16 Ländern die Möglichkeit, bei den jeweiligen Ansprechstellen Anträge auf Förderung zu stellen. Bereits zehn Tage zuvor hatte das Bundeskabinett eine Novelle zum Kita-Qualitätsgesetz auf den Weg gebracht. mehr...

Deutscher Bundestag - Bild: Wikimedia/ Stephen Prößdorf

AKTUELLES BUNDESTAG : Meldungen aus der Frauenpolitik

Die Gruppe Die Linke erhält Informationen zu Berichten über die Kindergrundsicherung und fragt nach Vorhaben des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ). Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) nimmt im Jahresbericht 2023 Stellung zu häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt, die Koalitionsregierung berichtet über Fortschritte beim Frauenanteil an Führungspositionen. mehr...

Schon am Schulbeginn sollten Kinder Basiskompoetenzen erwerben. - Bild: Pixmio/ Angela Rucker

VERA-VERGLEICHSARBEITEN [UPDATE] : Strategie soll helfen: Erhebliche Lernrückstände bei Schüler:innen

Grundschüler:innen sollen schon am Anfang Basiskompetenzen erwerben. Dafür setzt die Berliner Senatsverwaltung auf eine neue Strategie. Bei den VERA-Tests schafften über zwei Fünftel der Drittklässler:innen nicht den Mindeststandard, von Achtklässler:innen bis zu drei Viertel. In Baden-Württemberg, wo die Arbeiten besser ausfielen, stärkt das grüne Kultusministerium Grundfähigkeiten mit einer Reform. mehr...

Grundschüler:innen haben deutliche Lernlücken in Basiskompetenzen. - Bild: Pixnio

VERA-VERGLEICHSARBEITEN : Erhebliche Lernrückstände - Starke Unterschiede zwischen Schularten

Drittklässler:innen in Berlin haben gravierende Kenntnislücken in Deutsch und Mathematik. Über zwei Fünftel schafften bei den VERA-Tests nicht den Mindeststandard, von den Achtklässler:innen bis zu drei Viertel. Die Senatsverwaltung setzt auf die geplante Qualitätsstrategie. In Baden-Württemberg, wo die Leistungen etwas besser ausfielen, soll die Bildungsreform des grünen Kultusministeriums Basisfähigkeiten stärken. mehr...

BUNDESHAUSHALT 2025 : Lindner sagt Anschlussregelung zum Digitalpakt 2 zu

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat bei der Vorstellung der Ampel-Pläne zum Bundeshaushaltsentwurf 2025 vor der Bundespressekonferenz am 5. Juli versichert, dass es nach Auslaufen des Digitalpakts Schule eine „Anschlussregelung“ geben werde. Der Minister reagierte mit seiner Äußerung auf die Frage im Hinblick auf den Digitalpakt 2.0, ob es richtig sei, dass der Bund aus der gemeinsamen Bund/Länder-Finanzierung aussteigen wolle. In der gemeinsamen Pressekonferenz hatten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Vizekanzler Robert Harbeck (Grüne) explizit den Schwerpunkt „gute Bildung für Kinder“ hervorgehoben. mehr...