STELLENAUSSCHREIBUNG : Praktikant / Praktikantin mit Perspektive Redaktionsvolontariat

Für der Auf- und Ausbau der DIGITALAUSGABEN des zwd-POLITIKMAGAZINs sowie unserer Online-Portale unter www.zwd.info suchen wir ab sofort jeweils Praktikanten / Praktikantinnen für die Politikbereiche Frauen & Gleichstellung, Gesellschaft und Frauengesundheit sowie Bildung, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Bei Eignung kann das Praktikum auch in ein Redaktionsvolontariat einmünden. mehr...

Deutschland steht bei den Bildungsausgaben beim Internatioalen Vergleich mit seinen Nachbarländern abgeschlagen hinten. Das ergibt eine jetzt veröffentlichte Studie des arbeitgebernahe Institiuts der deuttschen Wirtschaft. Der Autor des IW-Reports 61/2025, Dr. Björn Kauder - Senior Economist für Finanz- und Steuerpolitik des Institut - hat dabei einen Vergleich zu Österreioch und der Schweiz, zu den nordiscvhen und Benelux-Ländern gezogen. Im EU-Vergleich liegt der prozentuale Anteil Deutschlands bei den Bildungsausgaben mit lediglich 4,5 Prozent deutlich unter em Durchschnitt. mehr...

Bilder: Livestream Bundestag Wiebke Esdar (17.09.25), Martin Rabanus (19.11.25), Wolfgang Weimer (18.05.25)

Mit gezielten Investitionen und Fördermaßnahmen hat der Haushaltsausschuss des Bundestages die freie Kunstszene gestärkt uns das kulturelle Erbe gesichert. Gefördert werden soll nach Angaben der SPD-Bundestagsabgeordneten Wiebke Esdar (stellvertretende Fraktionsvorsitzende) und Martin Rabanus (kultur- und medienpolitischer Sprecher) eine lebendige Erinnerungskultur. Kulturstaatsminister Wolfgang Weimer sieht in der Steigerung des Bundeskulturhaushalts 2026 um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr eine Investition „in die innere Größe unserer Kulturnation“. mehr...

Bilder von der Webseite des Deutschen Hygiene Mesums Dresden (https://www.dhmd.de)

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bekommt im kommenden Jahr für die Kulturbauten-Offensive des Bundes „KulturInvest“ weitere 120 Millionen Euro zusätzlich. Hinzu kommen, wie der Minister ankündigte, erhebliche Verpflichtungsermächtigungen zur Absicherung der überjährigen Bewilligungen im Kulturbaubereich. Dies ermöglicht dem Bund nachhaltige Investitionen in kulturelle Einrichtungen und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung. Dazu zählen unter anderem die Instandsetzung von Museen und Schlössern, die Ertüchtigung von Sakralbauten, die Sanierung historischer Schiffe oder die Schaffung von Dauerausstellungen. Ein Beispiel: das Deutsche Hygiene Museum Dresden (Bilder). mehr...

Die CDU/CSU/SPD-Koalition will nach zwd-Informationen eine intern arbeitende Regierungskommission zur Reform des Wahlrechts einrichten. Eine Beteiligung des Bundestages und der Öffentlichkeit sowie der demokratischen Opposition ist (vorerst) nicht vorgesehen. Um den öffentllchen Diskurs anzustoßen, plant die Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) dazu im Zusammenwirken mit weiteren Nichtregierungsorganisationen und mit wissenschaftlicher Expertise am 24. November eine virtuelle Konferenz (mit Berlin-Präsenz) unter dem Arbeitstitel: "Mehr Wahlkreis wagen und mit mehr Frauen im Parlament". mehr...

Die CDU/CSU/SPD-Koalition will nach zwd-Informationen eine intern arbeitende Regierungskommission zur Reform des Wahlrechts einrichten. Eine Beteiligung des Bundestages und der Öffentlichkeit sowie der demokratischen Opposition ist (vorerst) nicht vorgesehen. Um den öffentllchen Diskurs anzustoßen, plant die Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) dazu im Zusammenwirken mit weiteren Nichtregierungsorganisationen und mit wissenschaftlicher Expertise am 24. November eine virtuelle Konferenz (mit Berlin-Präsenz) unter dem Arbeitstitel: "Mehr Wahlkreis wagen und mit mehr Frauen im Parlament". mehr...

Der Bundesrat hat in seiner Plenarsitzung am 26. Oktober einen Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes beraten, die darauf abzielt, das Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität verfassungsrechtlich zu verankern. Antragsteller:in war das Land Berlin, das dabei von den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein unterstützt wurde. Der federführende Rechtsausschuss, der Ausschuss für Innere Angelegenheiten und der Ausschuss für Frauen und Jugend hatten dem Bundesrat empfohlen, den Gesetzentwurf zur Änderung des Grundgesetzes beim Deutschen Bundestag einzubringen.
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Die Spitze der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte die Durchführung der Wahl von drei Richter:innen für das Bundesverfassungsgericht mit der Begründung abgesagt, sie könne für die Staatsrechtlerin Prof.in Dr.in Frauke Brosius-Gersdorf nicht die notwendige Zweidrittelmehrheit gewährleisten. Doch die Möglichkeiten, eine solche Mehrheit herbeizuführen, waren noch lange nicht ausgereizt, schreibt Holger H. Lührig in einem Beitrag des zwd-POLITIKMAGAZINs. Denn nach der geltenden gesetzlichen Regelung kommt eine 2/3 Mehrheit zustande, wenn diese sich mindestens auf die Mehrheit der Mitglieder des Bundestages - also 316 von 630 Abgeordneten - stützen kann. Mit der Nichtteilnahme von Abgeordneten an der Abstimmung sinkt das Quorum für die 2/3 Mehrheit. mehr...

Die schwarz-rote Koalition hätte auf der Grundlage des sich entwickelten Vertrauensverhältnis zwischen dem CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzler Friedrich Merz und seinem Vizekanzler und SPD-Co-Vorsitzenden Lars Klingbeil sowie den daraus resultierenden Verabredungen eine gute Voraussetzung für ein geräuschloses Regieren gehabt, resümiert zwd-Herausgeber Holger H. Lührig in seinem Kommentar zu den ersten 70 Tagen der CDU/CSU/SPD-Koalition. Doch einer hat es vermasselt: Ob aus Führungsschwäche oder aus Absicht dank einer Gelegenheit, so werden die Historiker später das Agieren des Unions-Fraktionschefs Jens Spahn bewerten.
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Noch nie waren so viele Frauen in den Spitzengremien deutscher Unternehmen vertreten. 10 Jahre nach Inkrafttreten des ersten Führungspositionengesetzes am 1. Mai 2015 hat die Vereinigung "Frauen in die Aufsichtsräte" (FidAR) beim FidAR-Forum 2025 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin eine positive Bilanz gezogen: Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien der Privatwirtschaft liegt bei 37,5 Prozent (2015: 19,9 %) – in den öffentlichen Unternehmen werden 38,9 Prozent (2015: 24,1 %) erreicht. Eine ausführliche Darstellung von FidAR dokumentieren wir nachstehend. mehr...

Bild: Webseite BKM

Nach Bundesbildungs- und -frauenministerin Karin Prien (CDU) hat nun auch der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Wolfgang Weimer (CDU), den 470 Bediensteten seiner Behörde (BKM) das "Gendern" untersagt. Nach einem Bericht des Berliner "TAGESSPIEGEL" dürfen seine Mitarbeiter:innen dienstlich nur noch nach den Regeln der deutschen Sprache schreiben. Welche Konsequenzen sich aus dieser Regelung für Antragsteller:innen von Fördervorhaben ergeben, wird nach zwd-Informationen demnächst Gegenstand einer parlamentarischen Behandlung im Bundestag sein. mehr...

Die Gesellschaft Chancengleichheit hat die demokratischen Fraktionen des Bundestages aufgerufen, durch einen raschen Parlamentsbeschluss mit Zustimmung zur Vorlage des Richterwahlausschusses in uneingeschränkter Form die beschämende Affäre im Zusammenhang mit der geplatzten Richterwahl für das Bundesverfassungsgericht zu beenden. Wo kämen wir hin, wenn rechte Ideologen und selbsternannte "Lebensschützer" die Besetzung des höchsten Organs der deutschen Rechtsprechung bestimmen oder sogar torpedieren dürften, mahnt der Sprecher der Gesellschaft Holger H. Lührig. mehr...

Prien bei der Bundestagsdebatte am 15. Mai (Livestream BTG)

Die neue Bundesministerin für Bildung und Familie sowie Frauen Karin Prien (CDU) hat die Mitarbeiter:innen ihrer Behörde angewiesen, künftig das Gender*sternchen, Binnen-I oder ähnliche Ansätze zu eine gendergerechten Sprache zu unterlassen. In einer Dienstanweisung, über die zuerst bezeichnenderweise die BILD-Zeitung berichtete, verlangt die Ministerin, sich künftig an die Regeln der deutschen Rechtschreibung zu halten. Der "Kampf gegen die Gender-Sprache" ist ein besonderes Anliegen nicht nur der BILD-Zeitung, sondern auch der Unionsparteien.
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Prien bei der Bundestagsdebatte am 15. Mai (Livestream BTG)

Die neue Bundesministerin für Bildung und Familie sowie Frauen Karin Prien (CDU) hat die Mitarbeiter:innen ihrer Behörde angewiesen, künftig das Gender*sternchen, Binnen-I oder ähnliche Ansätze zu eine gendergerechten Sprache zu unterlassen. In einer Dienstanweisung, über die zuerst bezeichnenderweise die BILD-Zeitung berichtete, verlangt die MInisterin, sich künftig an die Regeln der deutschen Rechtschreibung zu halten. Der "Kampf gegen die Gender-Sprache" ist ein besonderes Anliegen nicht nur der BILD-Zeitung, sondern auch der Unionsparteien.
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zwd-Logo

„Die SPD braucht sehr schnell einen neuen Aufbruch für eine starke Bildungsgesellschaft“, ist die jüngste Kolumne des Bildungsexperten Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD) überschrieben. In seinem „Zwischenruf“ für das zwd-POLITIKMAGAZIN meldet der langjährige bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion (2009-2018) Zweifel daran an, ob der mit der Überlassung der Ressorts für Familie und Jugend, für Bildung und Forschung im Zuge der Koalitionsbildung mit CDU und CSU 2025 anhaltende „bundespolitische Rückzug der SPD aus der Verantwortung für die großen Gestaltungsbereiche von Bildung, Wissenschaft, Forschung, Familie Senioren, Frauen und Jugend fachlich, programmatisch wie strategisch wirklich klug ist“. mehr...

Aus dem ZWD Portal

DAS zwd-POLITIKMAGAZIN WIRD DIGITAL : ZWDIGITAL startet am 16. Januar 2026

Das zwd-POLITIKMAGAZIN startet am 15. Januar 2026 – im 41. Jahr seines Bestehens – in eine neue, digital geprägte Ära. Wir danken unseren Leser:innen für die langjährige Treue und würden uns freuen, wenn wir Sie dabei auxh in Zukunft an unserer Seite wissen dürfen. Ihre/Eure Holger H. Lührig und Hilda Lührig-NockemannHerausgeber:innen des zwd-POLITIKMAGAZIN mehr...

Mehr Grundschulkinder nehmen an ganztägiger Betreuung teil. - Bild: pexels/ Yan Krukov

DRITTER GANZTAGSFÖRDERBERICHT 2025 [UPDATE] : Landes-SPD kritisiert langsamen Mittelfluss beim Ganztagsausbau

Obwohl bis zum Rechtsanspruch für Erstklässler:innen noch bis zu 65.000 Ganztagsplätze fehlen, vollzieht sich der Mittelabruf schleppend. Die bayerische SPD-Fraktion kritisiert, dass von den Investitionsbeträgen im Freistaat erst ca. 3 Prozent an Projekte geflossen sind und fordert, das zu komplizierte, bürokratische Verfahren zu verbessern. Zwar meldeten bundesweit knapp zwei Drittel der Eltern 2024 Betreuungsbedarf an, doch die Lücke zum vorhandenen Angebot bleibt bestehen. Die GEW warnt vor sinkender Qualität und schlägt Weiterbildungen vor. mehr...

Der neue Digitalpakt soll digitales Lernen und Lehrkräfte-Bildung stärken. - Bild: flickr/ Bankenverband

DIGITALPAKT 2.0 - BUND-LÄNDER-VEREINBARUNG : Digitalpakt 2.0 an Start gebracht - Grüne fordern Dauerfinanzierung

Insgesamt 5,0 Mrd. Euro investieren Bund und Länder – auf fünf Jahre verteilt und mit hälftigen Anteilen – in digitale Bildung an Schulen. Die Koalition hebt den ganzheitlichen Ansatz der Vereinbarung hervor, der neben technischer Ausstattung auch digitales Lernen und Lehrkräftefortbildung fördert. Die Grünen kritisieren, man hätte das Sondervermögen Infrastruktur besser nutzen können, und treten für eine Dauerfinanzierung ein. Die Linken fordern politische Lösungen hinsichtlich Smartphones, Künstlicher Intelligenz (KI) und Medienkompetenz. mehr...

BUNDESRAT LÄSST REGIERUNGSENTWURF OHNE EINWÄNDE PASSIEREN : Bessere Rechte für leibliche Väter

Der Bundesrat hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Vaterschaftsanfechtung am 19. Dezember ohne Einwendungen passieren lassen (Drs. 642/25). Er kann nun im Bundestag beraten und verabschiedet werden. Am 9, April 2024 hatte das Bundesverfassungsgericht festgestellt (1 BvR 2017/21), dass dem leiblichen Vater kein hinreichend effektives Verfahren zur Erlangung der rechtlichen Vaterschaft zur Verfügung steht, und den Gesetzgeber zu einer Neuregelung des BGB bis 31.März 2026 aufgefordert. mehr...

Für die GEW spielt beim Ganztag auch die Qualität der Angebote eine Rolle. - Bild: pexels/ Pavel Danilyuk

DRITTER GANZTAGSFÖRDERBERICHT 2025 : GEW macht sich für pädagogische Qualität beim Ganztag stark

Knapp zwei Drittel der Eltern bundesweit haben sich 2024 eine ganztägige Betreuung ihres Grundschulkindes gewünscht, ein Prozent mehr als im Vorjahr. Das zeigt der aktuelle Ganztagsförderbericht (GaFöG). Zwar nutzen mehr Grundschüler:innen die Angebote, die Bedarfslücke bleibt jedoch weiter bestehen. Die GEW mahnt, dass beim fortschreitenden Ausbau der Kapazitäten teilweise die Qualität sinkt und sich die Kluft zwischen Bundesländern verschärft. Sie fordert, dem Fachkräftemangel durch Weiterbildung entgegenzuwirken. mehr...

Die Bedingungen für gutes Aufwachsen sind sehr unterschiedlich verteilt. - Bild: UNICEF/  Annette Etges

KINDERRECHTE-INDEX 2025 | UNICEF-BERICHT LAGE DER KINDER : SPD fordert Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz

Bei der Umsetzung der Kinderrechte gibt es immer noch große Lücken, Chancen sind regional stark unterschiedlich verteilt. Das zeigt der aktuelle Kinderrechte-Index des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW). Die SPD ruft zur Kooperation aller Verantwortlichen auf und fordert, die Rechte von Kindern im Grundgesetz zu verankern. Das DKHW plädiert für eine die Ressorts übergreifende Kinder- und Jugendpolitik, die Linken treten wie die Grünen und UNICEF mit Blick auf die hohe Kinderarmuts-Rate für mehr Investitionen zugunsten benachteiligter Kinder ein. mehr...