In Bund und Ländern ist die Debatte darüber angelaufen, mit einer Wahlrechtsreform die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an den Mandaten im Bundestag, den Länder- und Kommunalparlamenten sicherzustellen. Der Ansatz: Ein Parité-Gesetz. Lesen Sie außerdem in der neuen zwd-Ausgabe die Fortsetzung unserer Ganztagsschul-Serie mit Berichten über die Situation in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. mehr...

Bild: zwd

MINT-Bildung in schulischen und außerschulischen Initiativen muss schlagkräftiger werden. Das ist das Fazit des heutigen Nationalen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Gipfel (07.06.) in Berlin. Die Mitglieder des Nationalen MINT Forums (NMF) verweisen zu diesem Anlass erneut auf ihre sechs Kernforderungen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK) Helmut Holter sehen ebenfalls dringenden Handlungsbedarf. mehr...

Bild: Landesfrauenrat Bayern

Nur Repräsentanz verleiht Stimme. Die Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland besteht zu 51 Prozent aus Frauen. Der Frauenanteil in den Parlamenten entspricht aber bei weitem nicht ihrem Anteil an der Bevölkerung. Ein von Frauen gewollter und gewünschter Zustand? Sicherlich nicht: Dies widerspricht auch dem Verständnis vom Leben in einer gleichberechtigten Demokratie. Welche Ursachen sind für die geringe Repräsentanz verantwortlich? mehr...

Hubertus Heil (SPD) hatte sich beeilt. Nach nicht mal einhundert Tagen im Amt legte der Bundesarbeitsminister wie angekündigt seinen Gesetzentwurf zur Brückenteilzeit vor. Doch nun verlieren die Sozialdemokrat*innen die Geduld mit dem Koalitionspartner. Die Union blockiert den Entwurf anscheinend in der Ressortabstimmung. mehr...

Bild: FDP

Die FDP will eine offene innerparteiliche Debatte über eine Frauenquote starten. Das ist ein Ergebnis des 69.FDP-Bundesparteitages, der vergangenes Wochenende (12. bis 13. Mai) in Berlin stattfand. Ins Spiel brachte die Quote die FDP-Generalsekretärin Nicola Beer. Sie bezeichnete den gesunkenen Frauenanteil in ihrer Partei als „alarmierend“. mehr...

Aus dem ZWD Portal

Frauen demonstrieren für ihre Rechte. - Bild: Wikimedia/ Ted Eytan

EUROPA-WAHLPROGRAMME : Von EU-Charta bis Gewaltschutz: Frauenpolitik-Vorhaben in Europa

Am Sonntag entscheidet sich, wer künftig in Europa die Geschicke lenkt. Auch für die Fortschritte in der EU-Frauenpolitik ist das von Einfluss. Was planen die Parteien? Die SPD fordert eine EU-Charta für Frauenrechte. Die Grünen setzen sich für gleiche Chancen im Berufsleben ein, Liberale für MINT-Bildung, Linke für Antidiskriminierung. zwd-Leser:innen können sich vorab über frauenpolitische Vorhaben der Parteien informieren. mehr...

Durch die Reform soll die Filmförderung flexibler und effizienter werden. - Bild: Pixabay/ geralt

FILMFÖRDERUNG ENTWURF DER REGIERUNG : Filmgesetz mit Beirat für mehr Diversität: Kabinett billigt Reform

Die Filmförderanstalt (FFA) soll im Entwurf des Filmfördergesetzes (FFG) von Kulturstaatsministerin Claudia Roth (BKM, Die Grünen) als zentrale Einrichtung Filmabgaben und jurybasierte Finanzhilfen bündeln, ein Diversitätsbeirat Gleichstellung und Antidiskriminierung voranbringen. Filmverbände drängen auf Umsetzung der übrigen Vorhaben, Filmfrauen kritisieren unverbindliche Regelungen, treten für eine Quote im FFG ein. mehr...

Frauenrechte sind Teil der universellen Menschenrechte. - Bild: Pixabay/ Gerd Altmann

15. MENSCHENRECHTSBERICHT DER BUNDESREGIERUNG 2./ 3. LESUNG : SPD fordert Verantwortung bei LGBTQ-Rechten und Frauengewalt

Frauenrechte, Kinderschutz, geschlechtsbezogene Diskriminierung sind Schwerpunkte im aktuellen Menschenrechtsbericht der Bundesregierung. Die Koalitionsfraktionen stellen sich hinter die bundesdeutsche feministische Außenpolitik. Die SPD wendet sich gegen Benachteiligung queerer Personen und Frauengewalt, die Grünen gegen den Gender Pay Gap. Die Linken fordern besseres Umsetzen der Istanbul-Konvention (IK). mehr...

Bundesrats-Plenum 17. Mai: Ministerpräsident Daniel Günther (BR-Mediathek)

BUNDESRAT | ENTSCHLIESSUNG : Kita-Finanzierung ab 2025: Bund soll Farbe bekennen

​Mit einer am 17. Mai 2024 gefassten Entschließung hat der Bundesrat die Bundesregierung aufgefordert, sich auch über das Jahr 2024 hinaus an der Finanzierung der zwischen Bund und Ländern vereinbarten Maßnahmen zur Verbesserung der Kita-Qualität nachhaltig zu beteiligen. Der Beschluss geht auf einen Antrag von Schleswig-Holstein mit weiteren acht Bundesländern zurück. mehr...

Geschlechterverhältnisse in Ost wie West sind noch unausgewogen. -  Bild: AlphaStock Im./ Nick Yougson

GLEICHWERTIGE LEBENSVERHÄLTNISSE - ANTWORT DER BUNDESREGIERUNG : Ost-Gender Pay Gap geringer, mehr West-Frauen in Teilzeit

Die geschlechtsspezifische Lohnlücke ist in Ostdeutschland deutlich geringer als in den westlichen Bundesländern. Frauen im Osten der Republik arbeiten seltener in Teilzeit und sind auch mit Kindern häufiger ganztägig berufstätig. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Gruppe Die Linke zur Gleichstellung sowie gleichwertigen Lebensverhältnissen in Ost- und Westländern hervor. mehr...

STATISTISCHES BUNDSAMT : 370 Milliarden Euro 2022 für Bildung und Forschung

Der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2022 mit 9,6 % leicht niedriger als im Vorjahr (2021: 9,7 %). Insgesamt betrugen die Bildungsausgaben der öffentlichen Haushalte und der private Bereiche rund 370 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag (19. April) mitteilte, lagen die Aufwendungen der öffentlichen Haushalte für Bildung, Forschung und Wissenschaft im Jahre 2021 bei 66 % der Ausgaben (Bund: 12 %, Länder: 41 %, Gemeinden: 13 %), 31 % wurden vom privaten Bereich (Unternehmen, Organisationen ohne Erwerbszweck und private Haushalte) und 2 % vom Ausland übernommen. mehr...