CSU-Vorsitzender Markus Söder - Bild: zwd/Archiv

CSU-PARTEITAG : CSU verabschiedet Frauenquote „light"

Die CSU weiblicher und jünger zu machen war das erklärte Ziel von dem Vorsitzenden der CSU und bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Doch der Parteichef der Christsozialen wurde auf seinem Weg zur Geschlechterparität auf dem Parteitag der CSU in München am vergangenen Freitag und Samstag zurückgeworfen. So stimmten die Delegierten lediglich einer 40-Prozent-Frauenquote für Kreisvorstände nur als Soll-Bestimmung und nicht wie geplant als Muss-Bestimmung zu. mehr...

In deutschen Vorständen sind Männer deutlich mehr repräsentiert als Frauen - Foto: adobe/kaninstudio

FRAUEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN : Zalando führt Geschlechterquote ein

Die Mode-Plattform Zalando möchte bis Ende des Jahres 2023 die sechs oberen Führungsetagen, inklusive Vorstand und Aufsichtsrat, mit mehr Frauen besetzen. Neues Ziel sei es, den Anteil von Männern und Frauen zwischen jeweils 40 und 60 Prozent zu gestalten. Auch nichtbinäre Geschlechter sollen mit einbezogen werden. mehr...

djb-BUNDESKONGRESS : Digitalisierung gendergerecht mitgestalten

Angesichts der voranschreitenden Digitalisierung sucht der Deutsche Juristinnenbund (djb) Antworten, wie diese Entwicklung frauen- und rechtspolitisch mitgestaltet werden kann. Unter der Fragestellung „Datenethik, Algorithmen, künstliche Intelligenz – was hat das alles mit Frauenrechten zu tun?“ tagte der 43. djb-Bundeskongress vom 12.-15. September in Halle an der Saale. mehr...

Sicherheitsrat der Vereinten Nationen - Bild: wikimedia.org

UN RESOLUTION 2467 : Fort- oder Rückschritt der Frauenrechte?

Die Resolution 2467 des UN-Sicherheitsrates sollte sich als ein neues internationales rechtliches Instrument im Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Frauen in Konfliktsituationen erweisen. Nach wiederaufflammender Kritik zu deren limitierter Wirksamkeit hat die Bundesregierung zu der Resolution nun Stellung bezogen, die nach ihren Angaben die Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit keinesfalls schwäche, sondern weiterentwickelt habe. mehr...

Bundesministerin Giffey bei der Vorstellung des neu gegründeten Bundesnetzwerkes der Frauenbeauftragten in Einrichtungen - Bild: zwd

GRÜNDUNG DES VEREINS FRAUEN.STARK.MACHEN : Frauenbeauftragten in Behinderteneinrichtungen vertreten ihre Interessen selbst

Die Frauenbeauftragten in Werkstätten und Wohn-Einrichtungen für behinderte Menschen werden sich künftig in dem neu gegründeten Verein „Frauen.Stark.Machen.“ vernetzen können. Der Verein wurde am 5. September auf einem Fachtag des Weibernetz, der politischen Interessenvertretung behinderter Frauen, von der Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) der Öffentlichkeit vorgestellt. mehr...

In deutschen Vorständen sind Männer deutlich mehr repräsentiert als Frauen - Foto: adobe/kaninstudio

FRAUENQUOTE : Novellierung des Gesetzes von Frauen in Führungspositionen kommt im Herbst

Börsennotierte Unternehmen, die für den Frauenanteil ihrer Vorstände die Zielgröße „null“ angeben, sollen nach einer Novellierung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen künftig Bußgelder zahlen. Diese Novelle soll im Herbst ins Bundeskabinett kommen, kündete Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) am 3. September auf dem 1. Deutschen Frauenkongress kommunal in Mainz an. mehr...

Logo der AFAWA-Initiative (Affirmative Finance Action for Women in Africa) - Bild: www.afdb.org

G7-TREFFEN IN BIARRITZ : 228 Millionen Euro zur Unterstützung afrikanischer Frauen

Um den Zugang zu finanzielle Förderungsmaßnahmen für Unternehmerinnen in Afrika zu verbessern, haben die Staats- und Regierungschefs auf dem diesjährigen G7-Gipfel vom 24. bis zum 26. August der pan-afrikanischen AFAWA-Initiative (Affirmative Finance Action for Women in Africa) der Afrikanischen Entwicklungsbank umgerechnet 228 Millionen Euro in Krediten zur Verfügung gestellt. Die Bundesregierung beteiligte sich mit 30 Millionen Euro. mehr...

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