EIN POSITIONSPAPIER von Dr. Joachim Lohmann : Ein 10./11. Schuljahr für die Corona-Generation

(zwd Berlin). Mit einem Thesenpapier hat der Bildungsexperte Dr. Joachim Lohmann die Kultusverwaltungen aufgefordert, die Corona-Krise für eine bildungspolitische Neujustierung zu nutzen, statt mit Notmaßnahmen einen scheinbar geordneten Schulbetrieb zu suggerieren. Seinen ausführlichen Beitrag können Sie unter www.chancengleichheit.de lesen. Der Debattenbeitrag ist Teil der Vorbereitungen auf die geplante Virtuelle Konferenz der Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) über Bildungsgerechtigkeit. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN DIGITALAUSGABE BILDUNG; KULTUR & GESELLSCHAFT 01/2021 : Gehören die Benin-Bronzen als Raubkunst in das Humboldt-Forum?

Themenschwerpunkte der Ausgabe sind der Umgang mit dem kolonialen Erbe; die Debatte über Ansätze, Schüler:innen gegen radikale Lehren des Islamismus zu immunisieren; die Berliner Kopftuchdebatte im Spiegel der Rechtsprechung; Diskussionsbeiträge zum Thema Chancengleichheit (10. Schuljahr | Lehrkräftebildung) sowie die Haushaltsschwerpunkte der Bundesministerien für die Bereiche Bildung und Kultur mehr...

BUNDESTAG | NATIONALER BILDUNGSBERICHT 2020 : Scharfe Kritik an Ministerin Karliczek: "Märchentante"; "Realitätsverweigerung"; "Planlosigkeit"

Mit scharfen Worten haben Sprecher:innen der Opposition die Arbeit und den Bundestagsauftritt von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) anlässlich der Debatte über den Nationalen Bildungsbericht 2020 kritisiert. Sie habe die Rede einer "Märchentante" gehalten, kritisierte die Linken-Politikerin Birke Bull-Bischoff die Ressortchefin, während der Grünen-Abgeordnete Kai Gehring der Ministerin "Realitätsverweigerung und Planlosigkeit" bescheinigte. Der FDP-Sprecher Thomas Sattelberger nannte den Bericht einen "nationalen Armutsbericht". mehr...

zwd-DEBATTE : Wie immunisieren wir Schülerinnen und Schüler gegen die Übernahme radikal islamistischer Lehren?

Den Schulen kommt die Aufgabe zu, Schüler:innen gegen jegliche Formen der radikalisierender Einflussnahme zu immunisieren. Diese Auffassung vertreten sieben vom zwd-POLITIKMAGAZIN für die Ausgabe 383 angefragte Persönlichkeiten in Gastbeiträgen. Den Ausgangspunkt der Beiträge bildete die von zwd-Chefredakteurin Hilda Lührig-Nockemann aufgeworfene Fragestellung (Beitrag zum Download unten). mehr...

USA-Wahlen : Die neuen Spitzenfrauen: Kamala Harris und Jill Biden

Sie verkörpern die neuen Gesichter und Hoffnungsträgerinnen für die Vereinigten Staaten von Amerika, die gewählte Vizepräsidentin Kamala Harris und die neue First Lady, die promovierte Erziehungswissenschaftlerin Jill Biden, Ehefrau die künftigen Präsidenten Joe Biden. Harris macht Mut für viele Frauen mit Migrationshintergrund, wie ihre Siegesrede (für unsere Abonnent*innen hier im Wortlaut) verdeutlicht hat. mehr...

PARLAMENTSINITITATIVEN CONTRA KÖNIGSTEINER SCHLÜSSEL : Bundestag wird sich mit der Mittelverteilung für DigitalPakt-Sonderprogramme befassen

Führende Bundespolitiker*innen der SPD, der Linken und der Grünen stellen die bisherige Mittelverteilung an die Länder aus den DigitalPakt- Millionen in Frage. Der Bundestag soll sich mit dem Thema befassen. Eine entsprechende parlamentarischen Initiative kündigte die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, gegenüber dem zwd-POLITIKMAGAZIN an. Auch die bildungspolitische Sprecherin der Grünen, Margit Stumpp und der Vorsitzende des Bundestagsauschusses für Bildung und Forschung, Ernst Dieter Rossmann, plädieren für eine Abkehr von der ungerechten Form der Giesskannen-Verteilung von Bundesmitteln nach dem Königsteiner Schlüssel. ​ mehr...

MILLIONEN-SOFORTPROPGRAMME DES BUNDES : Saskia Esken: Bundesgelder müssen bei denen ankommen, die sie brauchen

zwd Berlin. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat sich gegen die Vorgabe der Länder gewandt, die Bundesgelder aus den Millionen-Sofortprogrammen zur Digitalisierung der Schulen weiterhin nach dem Königsteiner Schlüssel unter den Bundesländern aufzuteilen. In einem Gastbeitrag für das zwd-POLITIKMAGAZIN mahnte sie an, dass die Mittel so verteilt werden, dass sie bei denen ankommen, die sie am dringendsten brauchen. mehr...

ERGÄNZUNG ZUM OFFENEN BRIEF AN DIE KANZLERIN UND WEITERE BILDUNGSVERANTWORTLICHE : Bundesmittel werden an die Länder nicht bildungsgerecht verteilt {UPDATE]

Anlässlich des Schulgipfels am Montagabend im Kanzleramt hat die Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) in Ergänzung zum offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel, weitere Mitglieder des Bundeskabinetts sowie die Regierungschef*innen der Länder u.a. den Politiker*innen einen Vorschlag zur bedarfsgerechten Verteilung von Bundes-Soforthilfen an Schulen unterbreitet: Allen in Bedarfsgemeinschaften lebenden Kindern soll der gleiche Geldbetrag zur Verfügung stehen. mehr...

OFFENER BRIEF AN DIE KANZLERIN UND WEITERE BILDUNGSVERANTWORTLICHE : Bundesmittel werden an die Länder nicht bildungsgerecht verteilt

In einem offenen Brief hat sich die Gesellschaft Chancengleichheit (GesCh) an Bundeskanzlerin Angela Merkel, weitere Mitglieder des Bundeskabinetts sowie die Regierungschef*innen der Länder und weitere Bildungsverantwortliche gewandt. Das Petitum: Die Verteilung von Bundesmitteln aus Corona-Sofortprogrammen an die Länder sollte bedarfsgerechter gestaltet werden. Die jetzige Verteilung nach dem Königsteiner Abkommen schaffe keine Bildungsgerechtigkeit in Deutschland. mehr...

APPELL DER FRAUENVERBÄNDE : Konjunkturpaket muss geschlechtergerecht ausgestaltet werden

In der Corona-Krise werden die Defizite der Gleichstellung wie in einem Brennglas sichtbar. Deshalb haben der Deutsche Frauenrat und maßgebliche Wissenschaftlerinnen in Übereinstimmung mit 17 Frauenverbänden der sogenannten Berliner Erklärung von Bund und Ländern ein geschlechtergerechtes Konjunkturpaket verlangt, das die Gleichstellung von Frauen und Männern voranzubringen vermag. mehr...

DOKUMENT DER KULTUSMINISTERKONFERENZ : Das Rahmenkonzept der Schulminister*innen zur Wiederöffnung der Schulen

Bisher blieb das Rahmenkonzept der Kultusministerkonferenz für die Wiederaufnahme von Unterricht in Schulen nach Corona noch unter Verschluss. Zunächst sollten die Auftraggeber, die Regierungschef*innen von Bund und Ländern, dazu ihren Segen geben. Nachdem die Kanzlerin und die Ministerpräsident*innen die Beratungen über das Konzept am 29. April noch vertagt hatten, gilt es nach den heutigen Beratungen der Regierungschefs als Grundlage der je nach länderspezifischen Bedingungen auszugestaltenden Schulpolitik. Wir veröffentlichen nachstehend den Wortlaut. mehr...

Aus dem ZWD Portal

Dr. Joachim Lohmann

KOMMENTAR von Dr. Joachim Lohmann : Gesellschaftliche und kulturelle Integration als Antwort auf Rechtsextremismus und Islamismus

Zu der von zwd-Chefredakteurin Hilda Lührig-Nockemann angestoßenen zwd-Debatte "Wie immunisieren wir Schülerinnen und Schüler gegen die Übernahme radikal-islamistischen Lehren?" hat der Bildungsexperte Dr. Joachim Lohmann (Kiel) einen Kommentar geschrieben. Seine These: Nicht der Islamismus, sondern der Rechtsextremismus stellen die größte extremistische Gefahr für Deutschland dar. mehr...

HAUSHALT BMFSFJ : Empörung über 400.000 Euro-Zuwendung an reaktionären Männerrechtsverein

Mit einem Offenen Brief an die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD hat die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros (BAG) gegen das Vorhaben der Koalition protestiert, den Männerrechtsverein „Forum soziale Inklusion“ mit 400.000 € aus Mitteln des Bundesfrauen- und -familienministeriums zu fördern. Der Verein zählte zu jenen Organisationen, die seit Jahren mit antifeministischen Argumentationen gegen die Gleichstellung Front mache. Im Ministerium wird die Bereitstellung der Fördermittel kritisch gesehen. mehr...

Auszubildende beim Lernen in der Berufsschule. - Bild: Wikimedia.org / Triplex 85

BiBB-LEHRSTELLEN-BILANZ : Sozialpartner: Sorge vor Langzeitschäden durch Corona auf dem Ausbildungsmarkt

Arbeitgeber und Gewerkschaften haben an die Unternehmen ebenso wie an junge Menschen appelliert, alle Möglichkeiten auf dem Ausbildungsmarkt auszuschöpfen. In einem gemeinsamen Appell haben Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger und der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann einerseits die Unternehmen aufgerufen, zusätzliche Lehrstellen anzubieten, andererseits sollten junge Menschen ihre Suche nach Ausbildungsplätzen intensivieren. mehr...

Josephine Ortleb (SPD/MdB)

BUNDESHAUSHALT 2021 : Ortleb (SPD): Grünes Licht für die Bundesstiftung Gleichstellung

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat auf Initiative der SPD-Frauen im Zuge der abschließenden Beratungen zum Bundeshaushalt 2021 sowie zur Mittelfristigen Finanzplanung bis 2025 den Weg freigemacht zum nachhaltigen Aufbau der Bundesstiftung Gleichstellung. Die Errichtung der Stiftung ist Teil der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU/CSU und SPD aus dem März 2018. Mehr dazu hier für unsere Abonnent*innen und im zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 382. mehr...

KOALITIONS-ARBEITSGRUPPE : Koalition einigt sich über Frauenquote in Vorständen

Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD hat sich grundsätzlich auf eine verbindliche Frauenquote in Vorständen von großen Wirtschaftsunternehmen geeinigt. Die Koalitionsspitzen haben die vom Koalitionsausschuss erzielte Einigung über den von den SPD-geführten Ministerien für Frauen und Justiz vorgelegten Gesetzentwurf gebilligt. mehr...

Bundestagsplenum 19.11.2020, Am Redepult die Linken-Abgeordnete Cornelia Möhring

GEWALT GEGEN FRAUEN : Bundestagsmehrheit contra Femizide

Eine Mehrheit im Bundestag - SPD, Linke, Grüne und FDP - verlangt von Bund und Ländern ein entschlosseneres Handeln bei der Bekämpfung von Partnerschaftsgewalt und Femiziden. Das wurde bei einer Bundestagsdebatte am Abend des 19. Novembers deutlich. Einige Stunden zuvor hatten Professorin Kristina Wolff (FOCG) und das Vorstandsmitglied der Stiftung Erneuerbare Freiheit Martin Modlinger in einer virtuellen Pressekonferenz das erschreckende Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und die mangelhafte Umsetzung der Istanbul-Konvention angeprangert. mehr...