Sicherheitsrat der Vereinten Nationen - Bild: wikimedia.org

UN RESOLUTION 2467 : Fort- oder Rückschritt der Frauenrechte?

Die Resolution 2467 des UN-Sicherheitsrates sollte sich als ein neues internationales rechtliches Instrument im Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Frauen in Konfliktsituationen erweisen. Nach wiederaufflammender Kritik zu deren limitierter Wirksamkeit hat die Bundesregierung zu der Resolution nun Stellung bezogen, die nach ihren Angaben die Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit keinesfalls schwäche, sondern weiterentwickelt habe. mehr...

Bundesministerin Giffey bei der Vorstellung des neu gegründeten Bundesnetzwerkes der Frauenbeauftragten in Einrichtungen - Bild: zwd

GRÜNDUNG DES VEREINS FRAUEN.STARK.MACHEN : Frauenbeauftragten in Behinderteneinrichtungen vertreten ihre Interessen selbst

Die Frauenbeauftragten in Werkstätten und Wohn-Einrichtungen für behinderte Menschen werden sich künftig in dem neu gegründeten Verein „Frauen.Stark.Machen.“ vernetzen können. Der Verein wurde am 5. September auf einem Fachtag des Weibernetz, der politischen Interessenvertretung behinderter Frauen, von der Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) der Öffentlichkeit vorgestellt. mehr...

In deutschen Vorständen sind Männer deutlich mehr repräsentiert als Frauen - Foto: adobe/kaninstudio

FRAUENQUOTE : Novellierung des Gesetzes von Frauen in Führungspositionen kommt im Herbst

Börsennotierte Unternehmen, die für den Frauenanteil ihrer Vorstände die Zielgröße „null“ angeben, sollen nach einer Novellierung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen künftig Bußgelder zahlen. Diese Novelle soll im Herbst ins Bundeskabinett kommen, kündete Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) am 3. September auf dem 1. Deutschen Frauenkongress kommunal in Mainz an. mehr...

ProQuote Medien fordert mindestens eine paritätische Besetzung der Führungspositionen im Journalismus: - Bild: AdobeStock / prostock-studio

PROQUOTE MEDIEN : Frauenmachtanteil in den Medien steigt langsam an

Die Geschlechtergerechtigkeit in Hinblick auf den Machtanteil in deutschen Leitmedien variiert je nach Medienhaus stark. Insgesamt sitzen noch immer wesentlich mehr Männer als Frauen in den journalistischen Chefsesseln, wie aus einer aktuellen Zählung des Vereins ProQuote Medien hervorgeht. Dennoch geht der allgemeine Trend, mehr Führungspositionen mit Frauen zu besetzen, nach oben. mehr...

Ideenbild für zwei eigenständige Politikmagazine

EINLADUNG: MITMACHEN BEI DER UMFRAGE : Zukunft der Zeitschriften: gedruckt oder/und digital?

Im Vorfeld einer geplanten Tagung zur „Zukunft der frauen- und bildungspolitischen Publizistik“ hat die Gesellschaft Chancengleichheit, Mitträgerin des zwd-POLITIKMAGAZINs, bei der Redaktion eine Umfrage unter Abonnent*innen und weiteren Leser*innen in Auftrag gegeben. Zentrale Fragestellungen: Print und/oder Digital sowie; sollte es ein eigenständiges Magazin für Bildung, Kultur & Gesellschaft geben? mehr...

IN EIGENER SACHE : Digital oder gedruckt?

Liebe Leserinnen und Leser, vor 34 Jahren habe ich mit einigen bildungs- und frauenpolitisch engagierten Mitstreiter*innen den ­zweiwochendienst BILDUNG – WISSENSCHAFT – KULTURPOLITIK gegründet. Seitdem erschien der „zwd” jede zweite Woche (20 Mal im Jahr). Ein Jahr später, 1986, kam die Monatszeitschrift „zwd FRAUEN UND POLITIK” hinzu. Als Ende der 90er Jahre das Internet eine wachsende Bedeutung gewann, war ich überzeugt, dass es den „zwd” als Printausgabe nicht mehr allzu lange geben würde. Doch ganz so schnelllebig war die Zeit nicht, denn die Printausgabe überlebte trotz Internet. Im Netz sind wir seit 1996 präsent – unter www.zwd.info. mehr...

Aus dem ZWD Portal

Bild: OECD

OECD-STUDIE „BILDUNG AUF EINEN BLICK“ : Vor allem Frauen verfügen über tertiäre Bildung – verdienen aber weniger als Männer

Unter den jungen Erwachsenen sind es in den Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vor allem Frauen, die über eine tertiäre Ausbildung verfügen. Gleichzeitig verdienen sie jedoch deutlich weniger als Männer mit vergleichbarem Abschluss. Das ergab die am Dienstag vorgestellte aktuelle Studie „Bildung auf einen Blick“. mehr...

Bild: pixabay / erge

RHEINLAND-PFALZ : "Jung. Eigenständig. Stark.": Mehr Geld für die Jugendarbeit

Rheinland-Pfalz will die landeseigene Jugendarbeit stärken. Daher erhöht das Jugendministerium nun den Tagessatz für Maßnahmen, welche die soziale Bildung von Jugendlichen fördern soll. Besonders soll die Jugendarbeit auch junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen erreichen und sie an Bildungsprogrammen außerhalb der Schule beteiligen. mehr...